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Pressestimmen



" Ein Sommernachtstraum "

„Bis sich die Falschen lieben“

"Die Grenzen von Behinderung überwinden, das Publikum mit Charme und Talent verzaubern – das beherrschen die Schauspieler des integrativen Theaters „Die Schattenspringer“ bestens. Ihre Leistungen bei der Premiere im Freiburger Vorderhaus sind großartig; jeder passt in seine Rolle hinein…Der Zuschauer merkt, wie die Gruppe über die fünf Akte weiter zusammenwächst. Der vermeintliche Unterschied zwischen "behindert" und "nicht behindert" verschwindet aus dem Blickfeld. Am Ende sieht niemand mehr einen Spastiker auf der Bühne, sondern einfach einen großartigen Schauspieler, der mit viel Leidenschaft und Spaß in seiner Rolle aufgeht. Gerade die Mischung der Gruppe verleiht der Verwechslungskomödie Aussagekraft – und was erst lustig, skurril erscheint, hat im nachhinein viel Tiefe. Seit zehn Jahren bereits entstehen Idee und Gestaltung des Stückes in der Gruppe. Und genau das spürt der Besucher; all das Herzblut, die Kreativität und die Begeisterung der Akteure, verzaubern ihn und lassen ihn für gut eineinhalb Stunden in eine andere Welt eintauchen."
(Badische Zeitung: 31.10.2008)

"Begegnung in der Mitsommernacht"

"Die Gruppe hat Shakespeares Komödie aufs Handlungsgerüst eingedampft und mit neuen Schwerpunkten versehen. Dabei bietet Musik unterschiedlichster Stile Möglichkeitsraum zur Bewegung und gestaltet so nonverbal die Krux der Verse aus. Das Wort tritt in den Hintergrund und macht der Unmittelbarkeit Raum.
…Dieser Sommernachtstraum ist vielmehr Begegnung als poetisches Kunstwerk; findet seine besonderen Momente im Spiel seiner Akteure."

(Kultur Joker: Nov. 2008)

 

" Komm mir nicht zu fern "

Hin zum Eigenen- Die Schattenspringer mit "Komm mir nicht zu fern" in mehreren Freiburger Spielstätten

Selten ist die Barrierefreiheit eines Veranstaltungsortes so existenziell, selten sitzt man so „integriert“. „Komm mir nicht zu fern“ heißt der Szenenreigen, der mit unterschiedlichsten Darstellungsmitteln um Nähe, Distanz und Qualität von Räumen kreist. Wie viel Herzblut und Teamgeist in dieser Inszenierung stecken, ist knapp zwei Stunden lang in jedem Moment spürbar. Ein wenig wie die "Lindenstraße" erscheint die Story um die zwölf kauzigen Hausbewohner, die verschiedener nicht sein könnten. In knappe Skizzen gegossen entwickeln sich so assoziative Stimmungsbilder zwischen Lust und Frust. Was hier zählt, ist neben Mut und Kreativität der Einblick in eine andere Wirklichkeit, in der Begrenzung und Abhängigkeit im Alltag oft schmerzhaft dominieren.

(Badische Zeitung, 7.Oktober 2005)


Selbstbehauptung - "Komm mir nicht zu fern!": integratives Theater der "Schattenspringer"

Bei den "Schattenspringern" stehen die Charaktere der einzelnen Akteure stärker im Vordergrund als bei konventionellen Theatergruppen. Da ist es wohl kein Zufall, dass sich die aktuelle Produktion „Komm mir nicht zu fern!“ mit dem Zusammenleben verschiedener Individuen in einer Gesellschaft befasst. Eigentlicher Mittelpunkt von "Komm mir nicht zu fern!" stellt eine Hausgemeinschaft dar, die durchaus Gesellschaft abspiegelt und sie modellhaft vorführt. Es ist mitunter keine optimistische Sicht auf das Zusammenleben.
Mehr als bislang ist der Ansatz experimentell und performativ und integriert manchmal auch tänzerische Mittel. Eine eigentlich fortlaufende Geschichte erzählt "Komm mir nicht zu fern!" nicht, dafür oft sehr persönliche Einsichten, wie die Gesellschaft Individuen einschränkt oder Menschen sich selbst und ihre Wirkungsmöglichkeiten beschneiden. Das geht mitunter zu Lasten der Stringenz und wirkt hin und wieder recht pädagogisch, wird aber durch einen oft sehr ungewöhnlichen Humor und einer gänzlich anderen Perspektive aufgewogen. Nicht zuletzt behauptet "Komm mir nicht zu fern!" die Eigenständigkeit und Bedeutung jedes Menschen.

(KulturJoker Nov.2005)


" Das Bordell der Träume "

Im Land der Sehnsüchte

"Die Schattenspringer" mit dem "Bordell der Träume" im Freiburger Vorderhaus
Es sind dann auch die "gehandicapten" Akteure, die dem Stück Authentizität und Aussagekraft verleihen. Wenn ein Siegfried Wagmann mit fahrigen Bewegungen den immer selben Stuhl zurechtfingert und dazu beharrlich das Wort "schwierig" wiederholt, ist das urkomisch und tiefgründig gleichermaßen.
Doch bei aller, bisweilen dick aufgetragenen Symbolträchtigkeit, verfängt sich der Abend nie in beklemmender Betroffenheit, denn dazu ist der Spaß der Beteiligten einfach zu spürbar. Hier zeigt sich, was Theater im besten Falle vermag: Kreativität und Entfaltung, weit über den reglementierten Alltag aus Wohngruppe und Behinderten- Werkstatt hinaus.

(Badische Zeitung, 12. Nov. 2004)


Der Sprung über den Schatten


Freiburgs integrative Theatergruppe "Die Schattenspringer" feierten Premiere
Erstaunlich frisch und belebend, absolut unprätentiös und mit großer Lust am Spiel begeisterten sie das Publikum, das ebenso bunt gemischt war wie die Schauspielgruppe.
Gezeigt wird ein bunter und teilweise bizarrer Reigen von Szenen und Bildern, die nicht nur Spaß machen, sondern auch oftmals mit einer berührenden Tiefe aufwarten. Und man lachend sich selbst erkennt.
Dass nicht alles eitel Sonnenschein ist, dort im "Bordell der Träume", dass oft nicht der einfache und flachere Weg gewählt wurde, verrät die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema. Das Engagement hat sich gelohnt, die Fülle und der Spaß der Proben ist den Aufführungen anzumerken.



" Merlin: Die Suche "

"Sprung aus dem Schatten" - Merlin letztmals in Freiburg
"Mit Merlin zeigen die Schattenspringer ihre einmalige Form des Theaters, erklärt Bertram Goldbach vom ABC. Die Schattenspringer haben sich unter der künstlerischen Leitung des Theaters Phänampfer mit ihren beiden ersten Stücken "Was ihr wollt" und "Hauptsache Shakespeare" in die Herzen vieler Menschen gespielt und hoffen nun auf ein ausverkauftes Haus."

(Badische Zeitung, 4. Juli 2003)


"Lichtschneisen im Wald" - Die Schattenspringer spielen "Merlin: Die Suche"
So stellt man sich gemeinhin wohl die Landung Außerirdischer vor: Wesen unerklärlicher Herkunft gehen mit Lichtschwertern aufeinander zu, nehmen auch einmal die anwesenden Erdbewohner in den Lichtschein und verschwinden als vage Schemen im Nebel. Doch nein, wir befinden uns in der Sagenhaften Heimat der Artusritter uns am Anfang der neusten Produktion der "Schattenspringer". Im ausverkauften Vorderhaus war man begeistert.

(Kultur Joker: Dez. 2002)


"Der Liebreiz der Begeisterung" Das Freiburger integrative Theaterprojekt "Schattenspringer" spielt "Merlin. Die Suche" mit behinderten Schauspielern
"Das Vorderhaus ist voll besetzt. Doch hier spielt heute keine Kabaretttruppe, sondern eine Theatergruppe, die schon seit 1998 mit gesunden sowie körperlich und geistigen behinderten Schauspielern arbeitet: die "Schattenspinger" Rührend ist immer wieder Spielfreude und die erstaunlich vielfältigen Gesichtsausdrücke der neun Spieler, von denen lediglich drei im landläufigen Sinne "normal“ sind."

(Badische Zeitung: 05. Nov. 2002)


" Ein Kampf zwischen Gut und Böse"
"Normale Spieler denken immer, wie das ankommt, was sie machen. Behinderte haben diese Barrieren nicht, sie sind einfach überzeugt davon, dass das gut ist, was sie machen und bringen damit neue Aspekte in die Arbeit."

(Badische Zeitung: 30. Okt. 2002)


"Vier Merlins auf der Suche" Die Schattenspringer werfen lieber Fragen auf als Kostümtheater zu inszenieren
Die Schattenspringer bieten viele Antworten an und werfen damit doch nur neue Fragen auf. Ist das Leben wie ein Labyrinth, wo man sich ständig wenden muss, um anzukommen? Oder ist Glück sich "einfach nimmi uffrege", wie das Stefan Boris Birk als Hausmeister im öffentlichen Dienst vorexerziert? Und welcher Mittel darf man sich auf seiner persönlichen Glückssuche bedienen, ist macht entscheidend oder Tugend? Man muss nicht vom Teufel und einer Jungfrau gezeugt worden sein, um im Leben oft das Gute zu wollen und dem Bösen zu erliegen."

(Der Sonntag: 27.Okt. 2002)

 


" Hauptsache Shakespeare "

"Wenn der Puck nichts sieht und doch verzaubert. Die Premiere von "Hauptsache Shakespeare": Bei der Theatergruppe Schattenspringer spielen Behinderte mit Nicht- Behinderten."
"Ich bin der Wahre Romeo! Und führt eine Leichtigkeit vor, eine kindliche Freude am Spiel und der Liebe, die mitreißt. Diese Freude ist es auch, die den abschließenden Applaus zu etwas Besonderem macht. Nicht etwa Behinderung sondern Eigenart steht im Rampenlicht. Oder es mit Pucks Worten zu sagen: "Oh, ich führ euch kreuz und quer, kreuz und quer."

(Badische Zeitung: 14. Mai 2001)


"Sprung aus dem Schatten" – Freiburgs einzige integrative Theatergruppe hat heute mit "Hauptsache Shakespeare" Premiere
"War "Was ihr wollt" noch sehr textlastig, geht es nun in der "Hauptsache" um körperliches Spiel, um viel Bewegung. Das entspricht auch der Gruppe besser. (...) Die Schattenspringer haben sich zu einer festen Institution in Freiburg entwickelt."

(Badische Zeitung: 11. Mai 2001)


"Der andere Romeo"- Die Schattenspringer im Vorderhaus: ein Experiment mit Shakespeare- Monologen
"Wer über seinen Schatten springt, gerät ins Licht, womöglich gar ins Rampenlicht. (...) Wenn Romeo etwa seine "Göttin" Julia anbetet, dann berühren die Worte nicht, weil der, der sie spricht, spastisch gelähmt ist, sondern weil er auf seine besondere Art und ganz einfach zugleich die Tiefe von Gefühlen offenbart."

(Zeitung zum Sonntag: 06. Mai 2001)


" Was ihr wollt "

"Raus ins helle Rampenlicht"
"Wir haben aus Leuten, die sich vorher größtenteils nicht kannten, eine feste Gruppe gemacht. Und wir haben auch bei den Vorführungen Leute zusammen gebracht, die sich sonst nie erleben würden."

(Badische Zeitung: 25. Mai 2000)

"Integratives Theater"- Schattenspringer mit Shakespeares "Was ihr wollt"
"Strenge und Leichtigkeit, Mann und Frau, Behinderung und Nichtbehinderung ergänzen sich hier und finden zu einer Einheit zusammen. Die "Schattenspringer" haben mit "Was ihr wollt" Integrationsarbeit geleistet, die sich sehen lassen kann."

(Kultur Joker: März 2000)


"Integration im Rampenlicht" – Die erste integrative Freiburger Theatergruppe mit Behinderten und "normal behinderten" Menschen feiert morgen Premiere
"In zunächst vier Aufführungen hat die Freiburger Öffentlichkeit die Möglichkeit, den Schattenspringern bei ihrem Sprung ins Rampenlicht ins Gesicht zu schauen. Ein Blick, der den enormen Mut der Gruppe zeigen wird, ein Blick, der vielleicht sogar für den ein oder anderen eine Grenze zwischen Darstellern und Zuschauern auflösen wird."

(Badische Zeitung: 25. Feb. 2000)


"Schattenspringer springen auch mit Shakespeare um" – Eine Theatergruppe von behinderten und nichtbehinderten Menschen spielt seit anderthalb Jahren gemeinsam Theater

(Badische Zeitung: 15. Dez. 1999)

 

 
 
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